Chelattherapie: Erfahrungen, Risiken und Kosten der Schwermetallausleitung

Eines vorab: Vorsicht mit einer voreiligen Entscheidung eine Chelat Therapie durchführen zu wollen. Diese Therapie hat sehr viele positive Erfahrungsberichte von Patienten vorzuweisen, aber es gibt eben auch einen speziellen Bericht, der über nicht vernachlässigbare Risiken informiert.

Daher lesen Sie sich alles in Ruhe durch und entscheiden Sie dann selbst, ob Sie diese Behandlung zur Entgiftung des Körpers machen wollen.

Einleitung

Viele Menschen kennen wahrscheinlich diese Chelattherapie nicht, weil viele vielleicht noch nicht mal wissen, dass wir so was wie Schwermetalle in unserem Körper haben. Diese Schwermetalle sind nach Auffassung vieler Ärzte verantwortlich für fast alle Volkskrankheiten unserer Zeit. Für die meisten Schulmediziner gibt es jedoch noch nicht mal so was wie eine Schwermetallbelastung.

Die Schwermetalle haften an lebensnotwendigen wichtigen Enzymen und hindern, dass sie reibungslos funktionieren können. Die unschädlichen Metalle in unserem Körper greifen keine wichtigen Enzyme an.

Das Wort Chelat kommt vom Französischen und bedeutet „umklammern“. Umklammert werden sollen dabei die Schwermetalle, die nichts zu suchen haben im menschlichen Organismus.

Wie funktioniert die Chelat-Therapie

Mit Hilfe eines Stoffes, welches EDTA, DMSA oder DMPS sein kann, werden Schwermetalle aus der Blutbahn gebunden. Diese sind z.B. Quecksilber, welches besonders in Amalgam also in der häufigsten und billigsten Zahnfüllung vorkommt, Blei, Cadmium, Kupfer oder Plutonium.

Aber auch Aluminium, das als Leichtmetall gilt, kann durch Bindung an Eisen eine Blutarmut hervorrufen.

Auch dieses kann ausgeleitet werden.

Weiterhin kann sogar Kalzium ein Problem und Krankheitsverursacher sein. Wenn das Kalzium sich nämlich in den Arterien ablagert und dadurch der ausreichende Blutfluss gehindert wird, kommen die uns vielen bekannten Volkskrankheiten zum Vorschein.

Das vorher genannte EDTA (für Technikfreaks: Ethylendiamintetraacetat, C10 H16 N2 O8), welches auch als Chelatbildner oder Chelator bezeichnet wird, wird in die Blutbahn des Patienten injiziert.

Die Infusion dauert jedoch recht lange, man muss ca. 3-4 Stunden liegen bleiben und das EDTA langsam einwirken lassen.

Dies ist sehr wichtig, da es sonst zu Gesundheitsrisiken kommen kann und zwar deswegen, weil bei einer kurzen Infusionszeit nur die guten, wichtigen Metalle und Mineralien gebunden werden nicht jedoch die beabsichtigten Schwermetalle. Dies ist übrigens auch eine der Kritikpunkte an dieser Therapieform.

Je nach Krankheitsgrad sind auch mehrere Infusionen notwendig. Grundsätzlich sollte man jedoch durchaus mit 10-50 Behandlungen rechnen. Aber der Erfolg tritt bei den meisten bereits während der ersten Infusionen auf.

Gegen Welche Krankheiten hilft die Chelattherapie?

Wie bereits oben erwähnt habe ich von Volkskrankheiten gesprochen. Damit meine ich tatsächlich diese unheilbaren Beschwerden wie Bluthochdruck, Diabetes, Parkinson, Demenz bzw. Alzheimer und Herzkrankheiten, die zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen.

Bluthochdruck – Hypertonie

EDTA hat ja nicht nur die Funktion Schwermetalle zu binden, sondern auch das zu viel vorhandene Kalzium in unseren Blutgefäßen, welche sich als Kalkablagerungen bemerkbar machen und für viele verschiedene Schlaganfälle und auch Bluthochdruck verantwortlich ist.

Wird nun das Kalzium langsam gelöst, bedeutet dies einfach, dass die Blutgefäße wieder ihren normalen Durchmesser bekommen. Das Blut kann also wieder in viel größeren Mengen durch die Arterien fließen. Der Organismus muss somit nicht mehr den Blutdruck erhöhen, denn das musste vorher ja getan werden, damit alle Organe dieselbe Menge Blut erhalten wie vor der Blutgefäßverengung.

Die Hypertonie ist also nichts anderes als ein Symptom verengter Blutgefäße. Wäre der Blutdruck genauso hoch wie vor einer Blutgefäßverengung, dann würden unsere Organe zu wenig Blut bekommen, da ja eben zu wenig Blut durch die verkalkten und verengten Arterien fließen würde.

Daher frage ich mich und Sie: Macht es wirklich Sinn Blutdrucksenker zu nehmen? Wir wollen ja nicht den Blutdruck senken, sondern die Ursache, die Arterienverengung beheben!

Es macht nur dann Sinn, wenn die Risiken einer Blutdruckerhöhung zu groß werden und falls damit auch andere Symptome wie Kopfschmerzen zu stark auftreten.

Diabetes – Zuckerkrankheit

Inwiefern hat schwermetallbehaftetes Blut eine Auswirkung darauf, ob Diabetes entsteht oder nicht. Zuckerkrankheit liegt ja dann vor, wenn die insulinproduzierenden Zellen vom eigenen Körper angegriffen werden, so dass nicht genügend Insulin vorliegt.

Immer wenn der Körper sich selbst angreift, spricht man von einer Autoimmunkrankheit.

Die Frage ist aber, warum der Körper sich selbst angreift.

Im Internet konnte ich leider keine direkten Antworten dazu finden, warum überhaupt die Chelat-Therapie sich positiv auf Diabetes auswirken soll.

Ich habe weiter recherchiert und in einigen Quellen herausgefunden, dass angeblich das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, kurz BMBF seit 1990 eine Autoimmunitätsforschung betrieben haben soll.

Dort soll man herausgefunden haben, dass durch Schwermetalle wie Quecksilber oder Gold die chemische Struktur von Zellen derart verändert wird, dass gutartige Antigene angegriffen werden.

Leider habe ich dazu keine Originalquellen im Internet finden können.

Wenn das jedoch stimmt, dann ist auch klar, warum hier die Chelat-Therapie funktioniert. Sie entfernt ja gerade die Schwermetalle aus dem Körper, so dass keine Ursache mehr für Fehlfunktionen im Körper vorliegen. Der Körper kann wieder richtig arbeiten.

Weitere Krankheiten

Viele weitere Krankheiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Gefäßverengungen stehen, werden auch positiv beeinflusst.

Darunter fällt z.B. auch die sehr häufig vorkommende Migräne. Viele Betroffene probieren alles aus, nehmen unzählige starke Tabletten, was ihnen jedoch höchstens temporär hilft. Eine Blutgefäßerweiterung mit der Chelat-Therapie kann hier durchaus helfen.

Herzkrankheiten aller Art sowie Schlaganfälle haben immer was mit einer unzureichenden Blutversorgung zu tun. Das Herz muss durch verengte Blutgefäße viel stärker arbeiten und wird dadurch schneller abgenutzt. Aber auch das Herz selber braucht Blut. Eine Arteriosklerose bewirkt somit auch eine Unterversorgung des Herzens mit Blut.

Kommt es nun mit Hilfe des EDTA zu einer Arterienerweiterung wird auch das Herz wieder mit mehr Blut versorgt und muss auch selber nicht mehr so viel Blutdruck aufwenden, um genügend Blut durch enge Blutbahnen zu schicken.

Eine Männerkrankheit, über die man nicht so gerne spricht, ist die Impotenz. Auch hier entsteht die Erektionsstörung dadurch, dass zu wenig Blut in das Geschlechtsorgan fließt.

Auch für Parkinson soll es ja keine Heilung geben. Nun, Chelat-Therapie Ärzte sagen jedoch, dass auch hier diese Therapie helfen soll. Denn auch diese Krankheit hat etwas mit Schwermetallen zu tun, die den Körper in zu hohen Konzentrationen belagert haben.

Risiken der Chelattherapie

 

Mehrheitlich sprechen Ärzte von nur sehr leichten Nebenwirkungen dieser Therapie. Dabei werden diese Erscheinungen gelistet:

  • Frösteln auch nach mehreren Stunden
  • geringe Herzschmerzen
  • Schmerzen an der Infusionsstelle und am Arm
  • Schwindel
  • Gliederschmerzen, Rückenschmerzen
  • temporärer Temperaturanstieg
  • Müdigkeit und Gewichtsabnahme

 

Aber es gibt eben auch einen anderen Arzt, der über deutlich schlimmere Fälle berichtet. Wenn dieser Arzt „nur“ ein Verfechter der Schulmedizin wäre, hätte ich ihn aufgrund Objektivitätsproblemen und Voreingenommenheit nicht hier erwähnt.

 

Der Arzt ist Dr. Dr. Max Daunderer, der 2013 verstorben ist. Dieser Arzt hat mit seinen Arbeiten jedoch die Vergiftungsgefahren wegen Amalgamfüllungen aufgedeckt und auch wie Aroma in unserer Nahrung nur Lebensmittel vortäuschen und nichts als Giftstoffe sind.

 

Daher kann ich die Recherchen dieses Arztes bezüglich der Chelattherapie nicht unerwähnt lassen, da dies keine objektive Berichterstattung wäre und auch sehr verantwortungslos den Lesern gegenüber wäre.

 

Herr Daunderer erwähnt die großen Gefahren, die mit der Einnahme von EDTA und DMPS verbunden sind. Er spricht über Nierenversagen und auch darüber, dass von 40 Verbindungen 38 eine irreversible Hirnvergiftung verursacht haben sollen. Dies nennt sich Methylierung von Metallen, wo Metalle in das Gehirn wandern.

Er spricht außerdem davon, dass das EDTA eine absolute Billigproduktion sei und dass es wegen der Gefahren damals verboten wurde. Jetzt soll es wieder von geizigen Ärzten entdeckt worden seien.

 

Ich will hier nochmal erwähnen, dass dies die einzige Quelle ist, die über die Chelattherapie derart negativ berichtet. Vollständigkeitshalber kann sich jeder diesen kurzen Abschnitt darüber selbst hier (http://www.toxcenter.org/artikel/EDTA-die-gefaehrlichste-uralte-Chelat-Therapie.php) durchlesen.

 

Erfahrungsberichte

 

Und nun kommen wir zu den sehr vielen Erfahrungsberichten, die über die Chelattherapie existieren. Die sehr vielen guten Berichte wohl gemerkt.

Es gibt eine Website, die über diese Therapieform negativ berichtet, aber wenn man sich mal die ganzen Kommentare darüber liest, dann merkt man schnell, dass dieser negative Artikel hätte nicht geschrieben werden sollen.

 

Die Kommentare sind zerschmetternd für den nicht wahrheitsgetreuen Artikel, so die Leser zu dem Artikel.

Da schreibt z.B. einer, der seit längerem versucht eine Heilung zu erhalten auf klassischem Wege, jedoch konnte keine Linderung für seine Symptome gefunden werden, bis festgestellt wurde, dass er unter einer Schwermetallbelastung litt.

Daraufhin soll er 10 Chelatbehandlungen erhalten haben, die dann so gut gewirkt haben sollen, dass er sich frei von Nebenwirkungen wie neugeboren fühlt.

Ein weiterer Kommentar berichtet über ähnliche tolle Ergebnisse. Ohrsausen, Wackeln und Zittern von Knie, Arme und Kopf sollen verschwunden sein. Gedächtnis sowie Konzentration sollen sich verbessert haben. Herzbrennen und Stechen gehören auch der Vergangenheit an.

 

Eine andere Person schreibt, wie sie ihre Depressionen, Müdigkeit und Kopfschmerzen losgeworden ist.

 

Darüber hinaus gibt es auch eine wissenschaftliche 9-jährige Studie zur Chelattherapie, wo Patienten mit Herzinfarkt-Problemen getestet wurden. Es gab eine signifikante Verbesserung in der Kontrollgruppe verglichen mit der Placebogruppe.

 

Es gibt noch deutlich mehr Leute, die mit ihren positiven Erfahrungen mit der Chelattherapie den negativen Bericht quasi zunichte machen.

 

Hier auch ein paar Videoberichte auf Youtube von einer Patienten, die nach 20 Infusionen fast keine Bluthochdruck-Tabletten mehr nötig hat:

 

 

Diese Patienten, die ca. 80 Jahre alt ist, hatte zu Beginn starke Probleme mit dem Herzen, sie war herzinfarktgefährdet. Dies und ihre Augenprobleme sind nach sehr vielen Chelatbehandlungen vergangen:

 



 

Es gibt noch mehr dazu, aber ich glaube, da kann jeder selbst bisschen schauen, falls man sich noch mehr informieren will.

 

Schwermetalle selbst ausleiten

Sozusagen eine do-it-yourself-Chelattherapie gibt es ja auch. Wenn man nämlich bedenkt wie hoch die Kosten dieser Chelattherapie sind, nämlich 100 -150€ pro Infusion macht man sich auch schon Gedanken darüber, ob es keine Alternativen gibt.

Ärzte sprechen ja davon, dass mindestens 20 Sitzungen notwendig seien. Das wären dann 2.000 bis 3.500 €. Gut, wer dermaßen krank ist, wird sicherlich nicht mehr aufs Geld schauen, auch wenn die Krankenkassen nicht zahlen.

Aber wieso sollte man es nicht selbst versuchen, wenn es unschädlich ist, funktioniert und dabei deutlich günstiger wird?

Die selbstgemachte Chelattherapie wird natürlich nicht intravenös durchgeführt, sondern nur oral eingenommen.

Ein amerikanischer Kräuterkenner hat dazu ein Video gemacht. Die Zutaten dafür sind:

  • EDTA Pulver (Vorsicht, siehe oben)
  • MSM Pulver
  • Vitamin C Pulver
  • Natron
  • Wasser

Von jedem sollte ungefähr ein Teelöfel in ein großes (ca. 300 ml) Glas rein.

Das Video kann sich jeder hier noch mal selber anschauen:

 

 

Eine andere komplett natürliche Variante ist diese hier:

Korianderblätter haben die Eigenschaft, dass sie sowohl Blei als auch Quecksilber aus dem Körper ausleiten können. Zudem wirkt diese Pflanze antibakteriell, entzündungshemmend und besitzt Antioxidantien.

Dies wird als Basis für eine Paste genommen, deren Zutaten diese hier sind:

  • Korianderblätter
  • Lauchzwiebel
  • Knoblauch
  • Cannellini Bohnen
  • Parmesan Käse
  • Olivenöl
  • Bisschen Salz und Zitrone

Dies alles zusammengemixt ergibt eine Paste, die man jeden Tag ein paar mal mit einem Teelöffel nehmen soll.

Das Originalvideo ist auch nochmal hier, um alles auch visuell zu erfassen:

 

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